Fallbeispiele disruptiver Coaching-Quickies

Nicht immer braucht es einen umfassenden Prozess der Potentialentfaltung; viele Probleme, die das Bankerleben belasten, lassen sich bereits durch ein kurzes telefonisches Coaching lösen. Natürlich außerhalb der Norm gedacht für größtmögliche Effizienz.

 

Für solche Coachings bieten sich Telefontermine am Abend oder am Wochenende an, wenn Sie garantiert ungestört sind und die spürbare Wirkung der Intervention in Ruhe nachklingen lassen können. 

DER GESTRESSTE VORSTAND

Die Klientin war Vorstand eines Unternehmens im Finanzsektor und litt unter zwei Problemen. Zum Ersten war sie während ihrer Arbeit so angespannt, dass sie am Ende eines jeden Arbeitstages übermäßig erschöpft war. Und zum Zweiten sorgte die Fertigstellung des Geschäftsberichtes  immer wieder für großen Konflikte zwischen ihr und einem anderen Vorstand, weil dieser die erforderlichen Zahlen regelmäßig in letzter Minute lieferte, was die Klientin sehr aufregte.

 

Die klassische Vorgehensweise bei dieser Art von Problemen wären Stressmanagementberatung und Konflikt-oder Kommunikations-Coaching gewesen. 

 

Bei meiner disruptive Vorgehensweise suchte ich nach verdrängten Ursachen,weil dort erfahrungsgemäß der Ansatzpunkt mit der größten Hebelwirkung für eine Veränderung zu finden ist. So auch in diesem Fall: Bei der Analyse der Probleme zeigte sich, dass beide ihre Ursachen in konditionierenden Kindheitserfahrungen mit der Großmutter hatten.  Die Klientin hatte einige Jahre bei ihr verbracht und die Oma pflegte regelmäßig mit angsterfüllter Stimme zu sagen: "Pass auf, dass du keinen Fehler machst, sonst passiert etwas Schlimmes" und "die vom Finanzamt sind gefährlich, sei bloß vorsichtig". Diese Sätze hatte sich ins Unterbewusstsein der Klientin eingegraben und sorgten für die große Anspannung bei der Arbeit und den Stress während der Erstellung des Geschäftsberichtes.

 

Beide Sätze deaktivierten wir in jeweils einer 60-minütigen Sitzung mit der Mentaltechnik (S)HE. Danach konnte die Klientin spürbar entspannter ihrer Arbeit nachgehen und ging auch gelassen mit der Last-Minute-Mentalität ihres Kollegen in Bezug auf die Erstellung des Geschäftsberichtes um.     

KONFLIKTE VON einem SPARKASSENVORSTAND Mit seinen AUFSICHTSRÄTEN

Der Klient, Vorstandsvorsitzender einer Sparkasse, empfand den Umgang mit den neuen Mitgliedern des Aufsichtsrates so konflikthaft, dass er schon mit dem Gedanken an einen Arbeitgeberwechsel spielte.

 

Üblicher Lösungsansatz wäre hierbei eine Mediation mit allen Beteiligten gewesen.

 

Mein disruptiver Ansatz beschränkte sich auf die telefonische Arbeit mit dem Vorstand und die Suche nach einer emotional prägenden Erfahrung, die von den Aufsichtsräten getriggert wurde. Die Analyse seines Problems förderte denn auch zutage, dass der Sparkassenchef deshalb auf einige Aufsichtsratsmitglieder fast allergisch reagierte, weil sie ihn an einen früheren - extrem unangenehmen - Arbeitgeber erinnerten. Obwohl schon viele Jahre vergangen waren, seit er für diesen älteren Herrn gearbeitet hatte, waren die emotional schmerzvollen Erfahrungen noch in seinem Gehirn manifestiert. Sie sorgten dafür, dass er sich bei älteren Herren, die dem ehemaligen Chef in Aussehen oder Habitus ähnelten, unbewusst sofort wieder so klein und schwach fühlte wie damals - was ihm die Aufsichtsräte logischerweise unsympathisch machte, ohne dass er sich dies erklären konnte.

 

Nachdem wir die Konditionierungen mit (S)HE aufgelöst hatten, die die Erfahrungen mit dem Ex-Chef verursacht hatten, entspannte sich das Verhältnis zwischen Vorstandsvorsitzendem und Aufsichtsräten deutlich. Die gesamte Interventionsdauer betrug ca. 70 Minuten.  

KONFLIKT von DER MITARBEITERIN EINER VOLKSBANK MIT IHREM VORGESETZTEN

Der Vorgesetzte der Mitarbeiterin einer Volks- und Raiffeisenbank neigte dazu, seine Stimme zu erheben, wenn er Kritik übte. Dies versetzte seine Mitarbeiterin in einen Zustand ängstlicher, hilfloser Erstarrung, der nicht zu ihrem Alter und ihrer normalerweise vorhandenen Souveränität passte.

 

Normal wäre in diesem Fall ein längeres Coaching zur Stärkung des Selbstwertes für die Mitarbeiterin gewesen. 

 

Disruptiv und sofort wirksam war der Weg, das auslösende Trauma zu identifizieren und neutralisieren. Die Analyse ihrer Familiengeschichte ergab, dass ihr Vater seine kleine Tochter oft angebrüllt hatte, was dieser große Angst eingeflößt hatte. Wir bearbeiteten die alte Vater-Erfahrung mit (S)HE, der Emotionsmanagement-App für das Gehirn, bis sich die Bankerin bei der Vorstellung eines brüllenden Mannes entspannt und sicher fühlen konnte.

 

Dies gelang innerhalb von einer Stunde. Erstaunlicherweise änderte ihr Vorgesetzter danach sein Verhalten ihr gegenüber und äußerte seine Kritik nur noch in ruhigem Ton.    


KONTAKTHEMMUNG BEIm VERTRIEBSMITARBEITER EINER VERSICHERUNG

Ein Mitarbeiter eines Versicherungs-Strukturvertriebes tat sich extrem schwer damit, auf fremde Menschen zuzugehen und neue Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen. Schon der Gedanke daran, einen Fremden anzusprechen, löste in ihm Panikgefühle aus. Bei bekannten Personen verkaufte er hingegen mühelos und hocherfolgreich.

 

Sein Vorgesetzter hatte bereits alle marktüblichen Strategien wie Trainings, Vorträge und Begleitung durch einen Vertriebs-Coach erfolglos ausprobiert.

 

Reguläre NLP-Timeling-Arbeit förderte in Minutenschnelle eine Kindheitserfahrung ins Bewusstsein, die diese Kontakthemmung verursacht hatte. Mit (S)HE konnten wir sie disruptiv und rasch beseitigen. Der gesamte Prozess der Exploration und Befreiung dauerte 25 Minuten.

Der PE-VERANTWORTLICHEN EINER SPARKASSE GRAUTE VOR MITARBEITERGESPRÄCH

Schon beim Gedanken an das Gespräch mit einer speziellen männlichen Führungskraft war der Personalentwicklerin unwohl, wusste sie doch, dass dieser Mann bereits mehrere ihrer Hinweise, sein Führungsverhalten bitte zu verbessern, geflissentlich ignoriert hatte. Sie war angespannt und sah im Grunde keine Möglichkeit, diese Führungskraft kommunikativ zu erreichen.

 

Eigentlich wäre hier die Erstellung eines Gesprächsleitfadens mit entsprechenden Übungen üblich gewesen.  

 

Meine disruptive Lösung bestand daraus, im ersten Schritt ihre vorgefasste Meinung über die Person und den voraussichtlichen Gesprächsverlauf zu durchleuchten Mit (S)HE lösten wir alle hinderlichen Erwartungen und Gefühle auf, die den Gesprächserfolg beeinträchtigen konnten.

 

Im zweiten Schritt öffnete ich ihr Innerstes mit (S)HE für alternative positive Sichtweisen und Möglichkeiten der Gesprächsführung, auf die sie zuvor nicht gekommen war. Am Ende der knapp zweistündigen Sitzung traute sie sich zu, mit einer gelassenen, zuversichtlichen Haltung in das Mitarbeitergespräch zu gehen und Brücken zu ihrem Gegenüber zu bauen.         

Früherer FEHLSCHLAG BREMSTE VERSICHERUNGS-VORSTAND

Der Vorstand eines Versicherungsunternehmens plante große, innovative Veränderungen für seine Firma, tat sich aber schwer damit, die erforderlichen konkreten Schritte einzuleiten. Es hemmten ihn die schmerzvollen Erfahrungen eines einige Jahre zuvor erlebten beruflichen Fehlschlages. 

 

Die normale Strategie bei solch einem Fall wäre ein ressourcenorientiertes Coaching mit dem Fokus auf i der Vergangenheit erfolgreich bewältigte Herausforderungen gewesen.

 

Mein disruptiver Ansatz richtete sich wieder auf die Beseitigung der Problemursache. Wir reflektieren alle Facetten der belastenden Erfahrung und neutralisierten sie mit (S)HE, so dass sich der Vorstand am Ende der Sitzung frei fühlte, das neue Projekt voller Zuversicht und Selbstvertrauen in Angriff zu nehmen. 



BANKERIN MIT LIEBESKUMMER

Eine weibliche Führungskraft einer Genossenschaftsbank war aufgrund einer zweijährigen unglücklichen außerehelichen Liebesbeziehung am Ende ihrer nervlichen und körperlichen Kräfte. Negative Auswirkungen auf ihre berufliche Leistungsfähigkeit brachten sie dazu Hilfe zu suchen.

 

Üblicherweise analysiert man bei solch einem Problem die Gründe für die Trennung, um daraus Erkenntnisse zu ziehen, und macht dem leidenden Klienten Mut.

 

Sinnvoller schien mir eine disruptive Strategie, bestehend aus drei Elementen:

1. Pflanzliche stimmungsaufhellende Präparate, um die Klienten schnellstmöglich emotional zu stabilisieren

2. Analyse und Bearbeitung der Gründe, die zu der dysfunktionalen Beziehung geführt hatten (Vaterproblematik)

3. Aufdecken einiger Denkfehler in Bezug auf ihren Ehemann, die für Beziehungsfrust verantwortlich waren  

4. Ausstieg aus einer unbewussten Opferhaltung und Übernahme der Eigenverantwortung

 

Ein einziger bildhafter Satz genügte, um die Einstellung der Bankerin gegenüber ihrem Ehemann nachhaltig zu verändern. Ein anderer Satz katapultierte sie heraus aus ihrer Opferhaltung. Und der gemeinsame Blick auf die wahren Ursachen ihrer Abhängigkeit von dem Liebhaber veränderte komplett die Bedeutung, die sie ihm bisher gegeben hatte - und damit auch ihre Gestaltungsmöglichkeiten. Schon nach drei Telefoncoachings war die Klientin deutlich stabiler, klarer und leistungsfähiger.